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Daten & Fakten zum chilenischen Patagonien

Als Patagonien wird der Landstrich auf dem Südamerikanischen Kontinent bezeichnet, der sich südlich des Río Colorado in Argentinien und des Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellanstrasse erstreckt. Der Norden des chilenischen Teils Patagoniens wird in die Andenkordillere, die Küstenkordillere und die dazwischen liegende chilenische Tallandschaft eingeteilt.  Südlich von Puerto Montt geht die Küstenkordillere in ein Insellabyrinth über und die Tallandschaft taucht ins Meer ab. Die südlichen patagonischen Anden werden von dem gigantischen Inlandeis bedeckt, das sich wiederum in nördliches und südliches Inlandeis unterteilt (Campo de Hielo Norte y Sur). Dieser immense Eispanzer stellt das grösste zusammenhängende Eisfeld ausserhalb der beiden Pole dar. Im Süden befindet sich die Pampa, eine weite steppenartige Fläche, die sich kilometerweit hinzieht. Im Westen dagegen trifft man auf Grund der hohen Niederschlagsmengen auf grossflächige immergrüne Regenwälder.

Klima

Patagonien hat thermische Jahreszeiten und die Temperaturen nehmen von Norden nach Süden ab. Während das Gebiet um Puerto Montt im Sommer (Sommeranfang 21.Dezember, Winteranfang 21. Juni) von grösseren Nierderschlagsmengen, aber gemässigten Temperaturen dominiert wird, erreicht der Süden Patagoniens nur selten die 15 Grad-Marke. Der südliche Landstrich ist viel mehr von sehr raschen Wetterumschwüngen und extremen Winden (bis zu 140km/h) geprägt. In Folge der globalen Erderwärmung werden aber auch in Patagonien jährlich steigende Temperaturen verzeichnet, wodurch unter Anderem ein teilweises rapides Zurückziehen des südlichen Eisfeldes und anderer Gletscher bewirkt wird.

Geld

Die chilenische Landeswährung ist der chilenische Peso CLP (1 Euro = ca. 750 CLP, 1 USD = ca. 550 CLP, 1 CHF = 615 CLP; Stand: Juni  2014). Die argentinische Landeswährung ist der Argentinische Peso  ARS (1 Euro = ca. 11 ARS, 1 USD = ca. 8 ARS, 1 CHF = 9 ARS, Stand: Juni 2014). Am unproblematischsten lassen sich US-Dollar in den Wechselstuben (casas de cambio) oder Banken umtauschen, wobei auch der Euro immer mehr akzeptiert wird. In den meisten grösseren Hotels, Restaurants und Einkaufsläden kann auch mit Kreditkarte (VISA, MasterCard,Diner´s Club und American Express) gezahlt werden. Geldautomaten für Kreditkarten gibt es in allen mit „Redbanc“ gekennzeichneten Banken. Traveller-Cheques sind nicht unbedingt üblich und werden zu einem schlechteren Kurs umgewechselt. Es empfiehlt sich am ehesten, diese in US-Währung von American Express mitzuführen.

 
Trinkgeld
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n Restaurants und Cafes ist es üblich, 10% des zu bezahlenden Betrages als Trinkgeld zu geben. Taxifahrer erhalten normalerweise kein Trinkgeld.
 

Zeit

Die Zeitverschiebung zwischen Chile und der Greenwich Mean Time (GWT) beträgt minus 3 bzw. 4 Stunden. Im Vergleich zur mitteleuropäischer Zeit (MEZ) schlägt es in Chile 4 bzw. 6 (bei europäischer Sommerzeit) Stunden später zu Mitternacht als in Mitteleuropa.

Sprache & Kommunikation

Sprache
Landessprache ist Spanisch. Als eigene südamerikanische Version des Spanischen mit einigen kleinen Besonderheiten wird es auch gerne von den Einheimischen „castellano“ genannt. Um sich das Reisen zu erleichtern, wäre es von Vorteil, zumindest die spanischen Grundkenntnisse zu beherrschen, da nicht überall Englisch gesprochen und verstanden wird.

Kommunikation
Post: Briefe und Postakarten brauchen nach Europa zwischen 7-10 Tage. Telefon: In allen Stadtzentren findet man Telefongeschäfte (Centro de Llamados) oder öffentliche Telefonzellen mit Telefonkarte, von denen man sowohl nationale als auch internationale Telefonate führen kann. Von Chile aus lautet die Vorwahl nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Um von Europa nach Chile zu telefonieren, muss die 0056 vorgewählt werden. Internet: Internetcafes sind weitverbreitet und auch einige Telefonläden bieten Internetzugang an. Preis pro Stunde bewegt sich zumeist zwischen 800 und 1500 Pesos.

Gesundheit, Einreise- & Zollbestimmungen

Gesundheit
Die ärztliche Versorgung und die Austattung der Apotheken (farmacia) ist weitestgehendst mit europäischem Standard vergleichbar. Die meisten Medikamente kann man rezeptfrei kaufen. Es empfiehlt sich, vor seiner Einreise nach Chile den Typhus-, Hepatitis A und B- und Tetanusschutz zu überprüfen und wenn nötig aufzufrischen. Des Weiteren sollte man die extreme Sonneneinstrahlung und die dünne Ozonschicht berücksichtigen und sich deshalb bewusst mit Sonnencreme (sehr hoher Schutzfaktor –mind. 15) und Sonnenbrille schützen
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Einreise- und Zollbestimmungen
Für die Einreise benötigt man einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Man füllt meistens schon im Flugzeug eine Touristenkarte (tarjeta de turismo) aus, die jedem Einreisenden einen Aufenthalt von 90 Tagen gewährt. Der Durchschlag dieser Touristenkarte ist immer mit dem Reisepass mitzuführen und wird bei der Ausreise aus dem Land abgegeben. Bei Verlust muss man sich an das nächste „Policia de Investigaciones“ – Büro wenden. Des Weiteren muss eine Zollerklärung ausgefüllt werden, die versichert, dass man keine frischen Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst-und Milchprodukte etc.) in das Land einführt. 
Sollten Sie irgendwelche Esswaren dabei haben, empfehlen wir Ihnen, auf der entsprechenden Zoll-Erklärung "Si" (Ja) anzukreuzen und den Beamten einfach alles zu zeigen, was Sie dabei haben. Missachtung wird mit empfindlichen Strafen geahndet (z.B. 200,- USD für einen „geschmuggelten“ Apfel). Dafür kann man 3 l alkoholische Getränke, 500g Tabak, 500 Zigaretten und 100 Zigarren zollfrei einführen.