ANDENHOCHLAND

Das Andenhochland im Norden Chiles ist Teil des südamerikanischen Altiplanos und bildet einen fliessenden Übergang zur Atacama-Wüste. Daher bezeichnet man diesen Abschnitt auch oft als andine Hochwüste. Das chilenische Altiplano liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 3.600m und ist durchzogen von riesigen, schneebedeckten Vulkanen, die nicht selten eine Höhe von über 6.000m erreichen. Auch gleissende Salare (Salzseen) sowie dampfende Schwefelquellen findet man in dieser bizarren und unwirtlichen Gegend. Bevölkert wird das chilenischen Andenhochland hauptsächlich von den Aymara-Indianern.